Der Geist stellt sich vor

Einst hat es sich ergeben, dass die Blinden und Sehenden am Ufer standen, umringend den Geiste Mecklenburgs. Er lag seelenruhig, vom Wasser geweiht und wohl nach gegohrenen Früchten riechend dort.
Die Sehenden schauten ihn an und wollte ihn mit einem Aste in die Welt ohne Träume holen. Die Blinden standen nur fragend dort, was eigentlich los sei, denn durch ihre Blindheit konnten sie nur den Geruch vernehmen.

Der Geiste Mecklenburgs passierte nach eine Weile dann die Welt ohne Träume. Seine Augen benötigten eine Weile bis sie sich daran gewöhnten keine Wahrheit mehr erblicken zu können und so wusste er um seine Anwesenheit in der Welt ohne Träume. So richtete er seinen Körper auf und begutachtete die Perle, ihn umringend.

So sprach er mit seiner Stimme aus der Welt mit Träumen:

Ich sehe die Blinden und die Sehenden um mich herum. Einen Haufen Gegeißelte die ihre Schmach in der Welt ohne Träume verbringen. Ja, ihr seiet es, deren meine Worte sich richten. Ihr denkt euch umgrenzt vom flüssigen und luftigen Himmel, doch es denkt nur eure Traumlosigkeit! Seht ihr dort, das Wasser der Seelen, berührt es und ihr gewinnt oder verliert ein Auge, somit ihr werdet Wesen und keine Körper mit Seelen und Leibern. Wenn ihr euch das trauen könnt prügele ich euch sogar persönlich mit einem Stock die alten Maden aus euren Gewändern hinaus. Doch soweit werdet ihr nie kommen, so kann ich meine Kraft schonen ,um zu wandern ,entlang den Strömen des Styx, die mich an den Rand meiner Selbst führen können. Nun gehet und lebt, wenn ihr nicht Träumen könnt!

Und der Geiste Mecklenburgs machte sich auf, seinen Weg zu gehen, dabei die Perle an Blinden und Sehenden in ihrer eigenen Ahnungslosigkeit zurücklassend.

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